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Figur Stadthalle, Foto: Sven Hoppe

Die Geschichte

Erbaut in der Zeit zwischen 1901 und 1903 wird das monumentale Gebäude am 5. August 1903, aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der Reorganisation der Universität Heidelberg durch Großherzog Karl Friedrich von Baden,  eingeweiht.

Als Architekten werden Jakob Henkenhaf und Friedrich Ebert verpflichtet.
Sie wählen als Baustil den Historismus: Außen im Stil der deutschen Renaissance erbaut, werden im Innern zusätzlich Elemente des Jugendstils aufgriffen. Für den Baukörper wird die repräsentative Form eines Schlossbaus gewählt.

Das Gebäude ist 81 m lang, 56 m breit und hat eine überbaute Grundfläche von 2.650 qm. Der gesamte Außenbau ist aus Sandstein hergestellt. Die Kosten belaufen sich auf über 1.000.000 Goldmark, eine damals immense Summe.

Die Stadthalle wird als "Wahrzeichen des Wohlstand, Gedeihens und Glücklichseins Heidelbergs"  beurteilt und wird deswegen von den Einwohnern rasch als deren "gute Stube" angenommen. Es entfaltet sich ein breit gefächertes kulturelles Leben und sie wird mit Konzerten, Ausstellungen und Veranstaltungen belegt.

Nach dem 2. Weltkrieg wird die Stadthalle von der amerikanischen Armee beschlagnahmt und dient als Special Service Center für die Unterhaltung der hier stationierten Truppen. Der "Stardust Club" war bei allen US-Soldaten als der "Welt größter Soldatenclub" bekannt, zu dem nur die Amerikaner Zutritt hatten.

1951 wird die Stadthalle an die Stadt Heidelberg zurückgegeben.

In den 70er Jahren wird darüber diskutiert, die Stadthalle abzureißen, jedoch setzen sich 1979 die Befürworter einer Renovierung des Gebäudes mit folgenden Vorgaben durch: Die Stadthalle soll dem kulturellen und gesellschaftlichen Anspruch, eine Begegnungsstätte der Heidelberger zu sein, dauerhaft gerecht werden. Weiterhin soll die Kongressnachfrage gesteigert werden und der Ausbau zum Veranstaltungs- und Kongresszentrum erfolgen.

1980 wird die renovierte Stadthalle eingeweiht und in „Kongresshaus Stadthalle Heidelberg“ umbenannt.

Das Kongresshaus ist seither wieder Mittelpunkt grandioser Veranstaltungen und zählt im Tagungs- und Kongresswesen  zwischenzeitlich zu den bekanntesten und beliebtesten Kongresshäusern Deutschlands.

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